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21.10.2014 : 15:32 : +0200

Psychologie

  • Menschenkenntnis, Umgang mit den Menschen, lernen, wie Menschen reagieren und wie sich das in der Mimik und Gestik auswirkt
  • Umgang mit einer plötzlich eintretenden Gefahr, lernen, ruhig und besonnen zu bleiben, Situationen einzuschätzen, auch wenn sie eskalierend wirken
  • Mit diesem System kann jeder Einzelne im körperlichen und mentalen Training seinen persönlichen Stress abbauen

Philosophie

  • Respekt gegenüber anderen Menschen, lernen, mit der eigenen Angst und Furcht umzugehen
  • Nur wer sich traut, kann auch gewinnen
  • Nur wer seine Angst beherrscht, beherrscht sich auch selbst
  • Dieses Auftreten gegenüber dem Gegner vermittelt Sicherheit und Stärke und kann eine Situation schon entscheidend entschärfen
  • Kennenlernen des eigenen Charakters
  • Selbstbeherrschung lernen
  • lernen, Gefahren richtig einzuschätzen und nach Chancen und Lösungen suchen
  • in Stresssituationen den Überblick nicht verlieren und die innere Ruhe bewahren
  • Abbau eigener Aggressionen durch Training, das heißt, nicht nur der Körper wird trainiert, sondern auch der Kopf wird frei

Spruch aus dem Buch Spartana

Und wenn ich die Schlacht verliere? Und wenn ich sterbe? Ich aber der Wagemutige bleibe Sieger! Aus meinem Tod wird ein Held hervorgehen, und für tausende und abertausende von Jahren werde ich noch leben und als Unsterblicher in den Zeiten der kommenden Generationen weiter existieren. Ihre Lippen werden meinen Namen aussprechen, während ich selbst, ein toter Körper, im Gedächtnis der Menschen stets lebendig bleiben werde.


Grigoriadis Giorgos

 

 

Geschichte

Viele Begriffe des klassischen Altertums haben sich bis in unsere Zeit erhalten, auch im allgemeinen Sprachgebrauch. Darunter sind zum Beispiel Begriffe wie spartanisch oder lakonisch, ohne dass man sich allzu große Gedanken macht, warum man zum Beispiel von einer spartanischen Ausstattung oder Lebensweise spricht. Auch Ruf und Kampfesmut der spartanischen Krieger sind noch heute legendär. Sie waren berühmt für ihre besondere Ausdauer, Kampftechniken und Taktik.

Man muss dazu wissen, dass das antike Griechenland aus einer Vielzahl einzelner Stadtstaaten bestand, den so genannten Poleis. Das waren zum Beispiel Athen oder Korinth. Von diesen Stadtstaaten stieg Sparta zur führenden Macht auf dem Gebiet des heutigen Griechenlands auf. Spartas Blütezeit war von 550 v. Chr. bis 371 v. Chr. Diese Zeit bezeichnet man heute als klassische Epoche Griechenlands, der Wiege unserer heutigen europäischen Kultur.

Grundidee

Durch das Training und die Ausbildung in verschiedenen Kampfsportarten gewann Georg Grigoriadis, der Erfinder von Spartana, im Laufe der Jahre viele Erkenntnisse. So versuchte er, in den klassischen Faustkampf Spartana eigene Gedanken und Bewegungsabläufe einzubringen oder einige Bewegungen anders auszuführen. So wurde zum Beispiel das Hauptgewicht des Kampfes fast gänzlich auf die Arbeit mit den Händen gelegt, bei Spartana sind es über zwei Drittel. Dabei stellte Grigoriadis immer wieder fest, dass er damit in Konflikt mit den vorgegebenen Kampfsportabläufen kommt. Das war der Auslöser für die Idee zur Entwicklung eines völlig neuen Systems. Grigoriadis ließ Trainings durchführen, bei denen er den Schülern völlig freie Hand ließ und beobachtete dabei Körperhaltung und Bewegungen. Plötzlich stellte er fest, dass die Schüler bestimmte Abläufe nur nach ihrem Naturell durchführten, auch eigenständig weiterentwickelten und dabei immer besser wurden. Sie reagierten schneller, hatten mehr Freude am Training und wurden so individueller bei der Gestaltung des Trainings. Diese Beobachtungen und eigene Ideen und Vorstellungen brachten Georg Grigoriadis die Erkenntnis, dass dieses System durch die Weiterentwicklung durch die Menschen praktisch nie zu Ende ist, durch neue Ideen gefördert wird und sich ständig erweitert.

Natur des Menschen

Seit seiner Geburt ist der Mensch mit Gefühlen ausgestattet, so auch mit Angst und Schmerzenempfindung. Diese Gefühle begleiten jeden Menschen ein Leben lang. Diese Gefühle können wir nicht ausschalten, aber wir können lernen, damit besser umzugehen. Der Mensch macht von Natur aus bestimmte Bewegungen, die seinem Naturell entsprechen. Diese Art der natürlichen Bewegungen wird in das System eingebunden, für jeden Teilnehmer nach seiner persönlichen Begabung weiterentwickelt. Durch das Training bei Spartana wird dies für jeden Teilnehmer persönlich analysiert, gefördert und verbessert.

Freie Bewegung

Am effektivsten reagiert der Teilnehmer im Training, wenn er seine eigenen Bewegungsabläufe und Ideen präsentieren kann. Und wenn er merkt, dass er sich dabei weiterentwickelt. Das verstärkt auch die Freude am Training, die individuelle Entwicklung und stärkt das Selbstbewusstsein. Es zwingt ihn nicht, bestimmte Bewegungsabläufe auszuführen, die ihm möglicherweise fremd sind. Es fördert die Weiterentwicklung der eigenen Gedanken zum System und lässt ihm den Spielraum, immer andere Varianten zu probieren.